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Portrait von dir
Du zählst die Schuppen des Fisches wie helle Münzen sie bringen Zinsen auf einem Stein, kleine Prozessoren des Lichts.
Die Gedärme, die zerplatzte Haut der Schwimmblase, und in den Quasaren der Nieren das dichte, Dunkelheit atmende Echo, die Kiemen.
Alles in deinen Händen. Sie sind noch warm auf dem Rasen. Du zählst auch sie, irrst dich, beginnst von vorn und zählst.
In jenem Traum fragst du, warum so wachend schlafen, wo doch auch diesem Traum nicht gelingt, deutlich zu sehen:
dich und am wenigsten uns beide.
Das Lächeln des Hechtes endgültig gefroren, rückt keinen einzigen Haltepunkt oder Rückwärtsgang mehr weiter. Die Augen himmelweit,
der aufgeschnittene Bauch, stützen sich eher auf Wahrheit als das leere Geldbeutel.
In der Hosentasche brausen seine still gewordenen Scheine und Münzen noch immer nicht auf.
Flossen und Schwanz in der selben Stellung erstarrt, wie blecherne Wetterhähne und Fahnen, dann, wenn der Wind geht,
dessen schneller Name kürzer und kälter ist als der auf Halbmast geflaggte.
Wäre. So lau, daß es, wenn er auf die Haut träfe, sich nicht wie die eigene oder die Haut eines anderen anfühlen.
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